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Wer wir sind

Rotarierinnen und Rotarier pflegen internationale Freundschaften, leben nach ihren sozialen Grundsätzen und packen gemeinsam dort an, wo humanitäre Hilfe benötigt wird. Die Probleme unserer Zeit erfordern ein konsequentes Engagement und eine realistische Zukunftsvision. Hier geht Rotary als weltweit etablierte Organisation seit über 110 Jahren voran, um nachhaltige Lösungen zu finden – auf lokaler und auf internationaler Ebene.

Erfahren Sie mehr über unsere Organisationsstruktur, unsere Foundation und unsere Zukunftsstrategien.

Der Aufbau einer weltweiten Organisation

Wie Rotary in der Welt wahrgenommen wird, hängt von den Aktivitäten der einzelnen Clubs ab. Die rund 35.000 Rotary Clubs in über 200 Ländern und Regionen sind die Träger von Rotary International. Diese Dachorganisation sieht ihre Aufgabe vorrangig darin, die Clubs bei der Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen. In ihrer Arbeit können sich die Clubs auf die rechtlich selbstständige Rotary Foundation stützen, die auf Antrag Zuschüsse für humanitäre Projekte gewährt.

Rotary- und Rotaract-Clubs

Jede Rotarierin, jeder Rotarier ist Mitglied eines Clubs. Alle Clubs wiederum gehören der globalen Vereinigung Rotary International (RI) an. Jeder Club beruft seine eigenen Amtsträger und organisiert seine Arbeit innerhalb des verfassungs- und satzungsmäßigen Rahmens von Rotary International völlig autonom.

Distrikte

Die Rotary Clubs sind weltweit in rund 530 Distrikte zu jeweils 50 bis 80 Clubs eingeteilt. In Deutschland gibt es 15 Distrikte. An der Spitze steht jeweils ein jährlich neu zu wählender Governor als Beauftragter von Rotary International. Er oder sie beruft die Mitglieder des Distriktbeirats, die ihm bei seiner Verwaltungstätigkeit zur Seite stehen. Auch wenn er von den Clubs seines Distrikts nominiert wird, die Wahl des Governors erfolgt erst durch die Gesamtheit aller Clubs, und zwar jeweils auf dem großen internationalen Jahrestreffen, der Rotary Convention.

Was wir tun

Die Mitglieder von Rotary fühlen sich verantwortlich für die Menschen auf diesem Planeten. Unsere über 35.000 Clubs organisieren Projekte in sechs Schwerpunktbereichen:

  • Friedensarbeit
  • Krankheitsbekämpfung
  • Wasser- und Hygieneprobleme
  • Fürsorge für Mutter und Kind
  • Bildungsförderung
  • Wirtschaftsförderung

Unsere Mission

Wir helfen anderen Menschen, fördern Integrität und setzen uns für weltweite Verständigung, guten Willen und Frieden ein – durch unser Gemeinschaft von Unternehmern, Führungskräften aus allen Branchen und aus dem kommunalen Sektor.  

Mitmachen

Mehr als nur Netzwerke

Bei Rotary geht es weniger ums Geschäft als um Freundschaften, sagen Mitglieder

Wien. Hohe Ehre wurde kürzlich heimischen Mitgliedern des Clubs Rotary zuteil: Die Veranstaltung „Women In Rotary For International Peace“ war die erste, in der die Organisation auf den Beitrag ihrer Frauen zum Weltfrieden zu sprechen kam. Zum dafür angesetzten, von der Leiterin des Jüdischen Museums Wien Danielle Spera moderierten Vortrags-Reigen im Haus der Industrie reiste Rotary-Weltpräsident Sakuji Tanaka persönlich an: In seiner kurzen Ansprache konstatierte er, dass in der Sache der Frauen schon viel erreicht worden sei und noch viel mehr erreicht werden müsse.

Rotary ist der älteste und nach dem Lions-Club der zweitgrößte der sogenannten Service-Clubs. Darunter versteht man eine organisierte Vereinigung von Menschen, die auf dem Grundsatz gemeinsamer Werte – die humanitären und philosophischen, nicht aber religiösen und politischen Inhalts sind – den Austausch untereinander pflegt und sich für das Wohl anderer einsetzt.

Netzwerken und helfen

Pragmatischer ausgedrückt: Es geht um Netzwerken und Hilfe für Bedürftige. „Man will natürlich Geschäftskontakte generieren“, sagt ein Lions-Mitglied. „Es ist aber immer schön, das Blinzeln in den Augen von Menschen zu sehen, denen geholfen wurde.“

Neben den Lions mit weltweit 1,3 Millionen Mitgliedern und Rotary (1,2 Millionen) ist noch Kiwanis mit etwas mehr als einer halben Million Mitgliedern ein Service-Club von nennenswerter Größe. Wie der Lions-Club und Rotary ist er in den USA beheimatet. Im Unterschied jedoch zu den diesen, die frühzeitig ihre globale Verbreitung forcierten, beschränkte Kiwanis seine Reichweite bis in die 60er Jahre auf den nordamerikanischen Kontinent. Solchermaßen hat es in den anderen Teilen der Welt deutlich weniger Mitglieder. Es gibt auch reine Frauen-Service-Clubs wie Soroptimist oder Zonta. Solche waren wegen der männerbündlerischen Strukturen der großen Clubs bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts die einzige Chance für Frauen, sich diese Organisationsform nutzbar zu machen.

Empfehlung unabdingbar

Sowohl die Lions wie auch Rotary öffneten sich erst 1989 den Frauen. Die Lions halten in Österreich bei etwa 11 Prozent Frauenanteil, Rotary gar nur bei 8,1 Prozent. 1997 wurde der erste Club mit weiblicher Beteiligung ins Leben gerufen. Unternehmensberater Burkhard Neumayer hatte als erfahrener Rotarier die Gründung begleitet: „Das war insofern spannend, als es damals eben nur reine Herren-Clubs gegeben hat. Schon nach kurzer Zeit konnte ich feststellen, wie gut diese für Österreich noch neue Form von Rotary Clubs funktionierte. Heute ist das alles Geschichte, es gibt seither nur noch gemischte neue Clubs und eigentlich spricht oder denkt man darüber gar nicht mehr nach.“

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vom 20.02.2013, 17:59 Uhr

Rotary Distrikt 1910

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